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| Begriff | Definition |
| 45er Griff | Im Paintball wird damit in der Regel ein Griffstück gemeint, welches der Colt Government 1911 A1 Selbstladepistole im Kaliber.45 Auto-matic Colt Pistol entspricht. Grund: Es gibt buchstäblich hunderte von Griffschalen in allen nur denkbaren Materialien für das Griffstück. |
| Ammo Box | Behälter auf dem Markierer (s.a. Hopper und Elbow) der die Paintballs beinhaltet |
| Anti Double Feed | Ein schlichtes System das verhindern soll, das gleichzeitig mehrere Balls aus der Ammo Box in den Markierer nachfallen |
| Anti Liquid System | (= Anti Flüssig System) Expansionskammern, die verhindern, dass das unter Druck stehende Kohlendioxid in flüssiger Form den Markierer erreicht, da eine wechselhafte Versorgung mit flüssigem oder gasförmigem Kohlendioxid auch wechselhafte Schussleistung zur Folge hat. Dient manchmal auch als Druck-ausgleichsbehälter um Druckschwankungen bei exzessivem Verbrauch wie Double Trigger oder VM 68-Schüssen auszugleichen |
| Autofeed | "Die elektrische Version (Motorlader) der Ammo Box. Mittels einer Lichtschranke wird überprüft ob immer genug Balls beim schießen nachfallen, ist dies nicht der Fall, werden mit Hilfe eines Servo angetriebenen Rotors die Balls in der Ammo Box ""umgerührt"" und so dafür gesorgt, das diese schnell genug nachfallen" |
| Ball | (= Paintball) Besteht aus einer Gelantinehaut, gefüllt mit Speisefarbe |
| Ball Break | Der Ball zerplatzt innerhalb des Markierers |
| Barrel | Lauf |
| Barrel Plug | (= Laufstopfen) Wird außerhalb des Spielfeldes benutzt. Falls sich versehentlich ein Schuß löst, wird der Druck durch ein kleines Loch im Barrel Plug abgelassen, der Ball kann den Lauf jedoch nicht verlassen |
| Battlepack | Eine Art Rucksack für Nachfüllbehälter von Paintballs (so genannte Pots) und manchmal auch Gas- bzw. HP-flaschen bei s.g. Remote-Systeme |
| Beaver Tail | Eine Art Abstandhalter für die Autococker. Da der "Schlitten" der Cocker bei jedem Schuß nach hinten schnellt soll das Beaver Tail verhindern, das man zu nahe mit der Maske an das bewegliche Hinterteil kommt |
| Bottom Line | Die Treibmittel-Flasche ist unter dem Griff und nicht am ursprünglichen Flaschenanschluß des Markierers befestigt. Ein Verbindungsschlauch (Stahlflex) oder ein Rohrsystem führen von der Flasche zur Einlaßöffnung des Markierers |
| Bounce | Der Ball prallt nach einem Treffer, ohne zu zerplatzen, von dem Spieler ab |
| Breakout | Beginn des Spiels. Beide Mannschaften "brechen" aus Ihrer Basis aus und rennen zu Ihren Deckungen |
| Bring Your Own | (=BYO) HP, Gas bzw. Paintballs können zu einem Spielfeld oder Turnier selber mitgebracht werden |
| Butt plate | Dieses Teil aus Plastik, wird am Ende einer Flasche aufgesteckt und dient als Schulterstütze |
| BYOSP | (= Bring Your Own Sponsor Paint) es dürfen nur Paintballs von dem Sponsor des Events verwendet werden! Diese sind dann meistens VorOrt zu beziehen |
| caliber | der Durchmesser von Lauf bzw. Kugel beträgt im Paintballsport rund 0.68" |
| Centurio Series | das Gegenstück zur Millennium Serie im Osten Europas. Viele sagen auch little Millennium, weil die Serie im 5man Format statt findet |
| Chronometer | (=Chroni; Chrony) Gerät, welches mit Hilfe von Lichtschranken oder Radar, die Geschwindigkeit des Paintballs mißt. Gemessen wird in fps (feets per second) |
| CO2 | Treibgas zum schießen (s.a. High Pressure) |
| CO2-Kapsel | Der Inhalt (12g) einer Kapsel reicht für ca. 20 - 30 Schuß. Der Wert ist abhängig vom Gasverbrauch des Markiers |
| Constant Air | (=C/A) Deutet lediglich auf die Verwendung von CO2-Flaschen anstatt CO2-Kapseln hin. Verschiedenste Anschluße werden z.B. mit C/A gekennzeichnet |
| Dead man talk | Ein markierter Spieler, der etwas sagt oder gestikuliert, um z.B. seinem Team, Stellungen des Gegners zu verraten oder andere Informationen zukommen läßt. Dies ist ein grober Regelverstoß und wird hart betraft |
| Dead man walk | Beim "Dead man walk" gibt ein Spieler lediglich vor markiert zu sein, indem er sich ganz offen auf dem Spielfeld bewegt und sich z.B. die Fahne der Gegner holt oder sich von hinten, Deckungen der gegnerischen Mannschaft nähert um diese dann zu markieren |
| Dead men zone | Festgelegte Zone, in der sich die markierten Spieler, bis zum Ende eines Spiels aufhalten müssen |
| DOT | Leuchtpunktvisier |
| Double Trigger | Ein Schuß wird sowohl beim Betätigen als auch beim Loslassen des Abzugs ausgelöst. Diese Art von Abzügen ist auf Turnieren nicht erlaubt |
| Elbow | Verbindungsstück zwischen Markierer und Ammo Box (Hopper) |
| EPC | Abkürzung für European Paintball Championship - the Grand Tour. Eine der größten Turnierserien Europas, hauptächlich auf den Zentral- & Osteuropäischen Raum fokusiert. |
| Expansion Chamber | Die Erweiterungskammer wandelt flüssiges CO2 in gasförmiges um. Damit soll das Vereisen des Markierers verhindert werden. Die Folgen können defekte Dichtungen sowie das sofortige Versagen des Markierers sein |
| Field Striping | Dieser Begriff umschreibt das Auseinandernehmen des Markierers auf dem Feld. Sei es zur Reinigung, durch einen geplatzten Ball oder auch ein Defekt, der auf dem Feld behoben werden kann |
| FPS | (= feet per second) Englisches Geschwindigkeitsmaß, in Österreich sind maximal 300fps Austrittsgeschwindigkeit der Kugel erlaubt |
| Gametimer | Stoppuhr, mit der die Dauer eines Spieles gemessen wird. Bei Turnieren ist die Spieldauer bei jedem Format (5man, 7man, ...) fix vorgegeben. |
| Goggles | Damit ist die Schutzmaske gemeint, die beim Betreten des Feldes oder der Chrony-Area unbedingt aufgesetzt werden muß. In der Maske sind speziell für Paintball entwickelte Gläser eingesetzt, die einem direkten Treffer standhalten. Aus Sicherheitsgründen sollte das Glas bei einem Volltreffer bzw. wenn es einen Sprung hat, ausgewechselt werden. |
| Gotcha | Kurz für „I’ve got you“, engl. „Hab Dich erwischt“. Bezeichnet in den Medien den Paintball-Sport, meist mit negativem Image. Mit „einer Gotcha“ wird auch oft von Anfängern ein Markierer bezeichnet. So auch „Got ´ya“ engl. „Got you“ - Hab Dich! - Ausruf, wenn man einen Gegenspieler (z.B. von hinten an ihn angeschlichen) so dicht vor dem Lauf hat, dass man gar nicht mehr schießen mag, und er es nicht bemerkt hat. Kann man auch durch Antippen an der Schulter ersetzen. Das ist dann als Ersatz für einen erfolgreichen Abschuss zu sehen, sofern der betreffende Gegenspieler das auch einsieht und sich ergibt. |
| Hammer | Wenn der Schuß ausgelöst wurde, schlägt der Hammer vor das Schlagventil und gibt so das Gas bzw. den Gasstoß frei |
| Head Judge | Oberster Schiedsrichter am Feld |
| High Pressure | (= HP) Statt CO2 wird Pressluft als Treibmittel verwendet. Hat den Vorteil, das bei hoher Schußfolge, eine konstante Schußleistung erzielt wird bzw. der Markierer nicht vereist |
| Hit | Bei einem Treffer, muß der Markierte laut "Hit" rufen und sich unverzüglich in die "Dead men zone" begeben |
| Hopper | Behälter auf dem Markierer (s.a. Ammo Box und Elbow) der die Paintballs beinhaltet |
| Hot Gun | Die gängige Einstellung, von Markierern, bei Turnieren ist 300 fps. Nach einem Spiel wird jeder Markierer gechront (s.a. Chronometer). Ein Markierer der über 300 fps liegt, ist in diesem Fall eine "Hot Gun". Dies wird meist mit Strafpunkten bezahlt |
| IRS | Innviertler Renamed Series (ehem. Innviertler Rookie Series) |
| Mamba | Spiralverbindungsschlauch zwischen Gasflasche und Markierer. Ermöglicht während des Spieles, die Flasche am Rücken zu tragen |
| Markierer | Gerät mit dem die Paintballs verschossen werden |
| Marshall | (= Field Marshall) Schiedsrichter am Spielfeld |
| Millennium Series | größte Eventserie im Westen Europas im 7man Format. Die Serie findet in folgenden Ländern statt Frankreich (WorldCup), Niederlande (Dutch Masters), Deutschland (MAXS European Masters), England (Campaign Cup), Spanien ... |
| Muzzlebreak | Öffnungen (Bohrungen) vor dem Laufende. Damit kann das Gas, das den Ball antreibt, noch vor dem Laufende diesen Verlassen und es werden Luftverwirbelungen vermieden. Dies wiederum führt zu einer größeren Zielgenauigkeit |
| No Camo | Aus dem Begriff NoCamo wurde eine ganze Bewegung der Szene. Weg vom schlechten Image, das mit dem Tragen von Tarnkleidung, Assoziationen mit Wehrsport oder Freizeitrambos verbindet |
| OAL | Österreichische Amateur Paintball Liga - Turnierserie im 3, 5 und 7 Spielerformat Teil der OPBL |
| One for One | Ein Spieler begeht einen schweren Regelverstoß und wird aus dem Spiel genommen. Zusätzlich wird noch ein weiterer Spieler seines Teams vom Feld geschickt |
| ONL | Österreichische Nachwuchs Liga im 3 Spieler Format Teil der OPBL |
| OPBL | Österreichische Paintball Liga (Überbegriff für ONL und OAL), mehr Informationen darüber unter www.paintball-liga.at |
| Paintball | engl. Farbkugel. Bezeichnet sowohl die Sportart als auch die Kugel als solche. Besteht aus einer Hülle aus Gelatine, gefüllt mit Lebensmittelfarbe. Umweltneutral. |
| Play on | Ein Spieler, spielt weiter, obwohl er markiert wurde |
| Pot | Behälter, der je nach Ausführung ca. 100 -200 Paintballs faßt und meist in speziellen Taschen auf dem Rücken oder am Gürtel getragen wird |
| Power Feet | Spezielle Bauart der Ballzuführung. Der Ball fällt nicht einfach in den Lauf, sondern wird regelrecht hineingedrückt |
| Pumpe | Markierer, der vor jedem Schuß repetiert werden muß |
| Ramping | Beim Ramping werden Trigger-Kontakte quasi dazugeschummelt - man triggert z.B. 8 mal pro Sekunde, aber es werden 12 Bälle pro Sekunde verschossen. Ramping ist bei der OPBL seit 2007, im Rahmen der jeweils aktuellen Millennium Regeln erlaubt! Stand 01/2008: wenn zwischen dem 3. und 4. auf einander folgenden Schuss weniger als 83ms liegen startet das Ramping auf 12 BPS |
| Savety Zone | Alle Bereiche außerhalb des Spielfeldes |
| Semi | (= Halbautomatischer Markierer) für jeden Schuß muß der Abzug einmal durchgezogen werden |
| Sight Rail | Visierschiene |
| Splatter | Farbspritzer von zerplatzen Balls neben oder vor dem Spieler, auf Bäume, Sträucher, Bunker, etc. |
| Spring Kit | Federsatz. Dieser Satz enthält meißt unterschiedlich harte Federn zum verändern der Schußgeschwindigkeit |
| Squeegie | Laufreiniger |
| Staging Area | Platz an dem sich die Teams, während eines Turniers aufhalten |
| Stahlflex-Schlauch | Verbindungsschlauch aus Kunststoff mit Stahlgewebe umwickelt. Verbindet z.B. Gasflasche und Markierer miteinander (s.a. Mamba) |
| Stock | Schulterstütze. Oft aus Aluminium mit Bottom Line und in der Länge verstellbar |
| Sup'Air | (fr. [süp-er]) Spielfeldvariante, die hauptsächlich für Turnierfelder verwendet wird. Die Deckungen bestehen aus aufgebalsenen Zylindern und Kegeln. Dadurch können symetrische Felder aufgestellt werden. Sehr gut von Zuschauern überblickbar |
| T-Stück | An diesen Adapter, in T-Form, können zwei Schläuche an ein Endstück angeschlossen werden |
| Tape | Eingrenzung des Spielfeldes oder von Gefahrenzonen mit Plastikband |
| Three for one | Ein Spieler begeht einen extrem schweren Regelverstoß (zb. wegwischen eines Treffers) und wird aus dem Spiel genommen. Zusätzlich werden noch drei weitere Spieler seines Teams vom Feld geschickt |
| Tradeshow | Als Tradeshow - wörtlich oft mit "Messe" übersetzt - werden (mobile) Verkaufsstände bei Turnieren bezeichnet, welche die neuesten Trends und Produkte aus Industrie & Szene präsentieren. |
| Trigger | Abzugshahn am Markierer |
| Turtle Pack | Battlepack, bei dem die Pots in waagerechter Position angeordnet sind. Bei diesem Pack ist keine Tanktasche vorgesehen |
| Two for one | Ein Spieler begeht einen sehr schweren Regelverstoß und wird aus dem Spiel genommen. Zusätzlich werden noch zwei weitere Spieler seines Teams vom Feld geschickt |
| Wiping | (= wischen) Der Spieler wischt einen Treffer weg. Dies wird sehr hart bestraft (Three-for-one) |
| Woodland | Spielfeld mit natürlichen Deckungen (Bäumen, Sträuchern) |
| X-Ball | medientaugliche Spielvariante, in der 2 Teams über eine bestimmte Spielzeit (60min) für jeden Flaghang einen Punkt erhalten. |
| Züge | in diesem Sinne Rillen im Lauf, die der Kugel eine bessere Flugstabilität geben sollen. Schraubenähnliche Züge sollen der Kugel Drall, also eine Drehung um die Längsachse verleihen |
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